Nasen gab es in früheren Zeiten so oft, dass die Schweine damit gefüttert wurden. Begradigung, Aufstau und Verschmutzung führen dazu, dass die Nase kurz vor dem Aussterben stand. Heute beginnt sich der Nasenbestand  im ganzen Land  zu erholen . An der Nidda  gelang es durch gezielte Wiederansiedlungsmaßnahmen, dass die Nase  auch hier wieder eine Population bildet. Die Nase laicht in Stromschnellen ab und  mag Flachzonen in Verbindung mit einer steil abfallenden Scharkante. Darüber hinaus ist sie als Mitteldistandzwanderer ein “Streuner” unter den Fischen. Durch die Öffnung der Fischwanderwege in großen Bereichen der  Nidda sowie Schaffung großer naturnaher Abschnitte  kommt die Nase heute wieder regelmäßig vor. Laichwanderungen aus dem Main können jetzt wieder stattfinden.

nasegrosse

Heute kommt die Nase in der Nidda wieder vor.

IMG_8721

Trupps kleiner Nasen beim Abweiden von Algen, deutlich zu sehen sind die “Kratzspuren” auf den Steinen.

Nase 1erlenbachnase KopieNase 1erlenbach

 

 

 

 

 

 

Nidda Nase” im renaturierten Bereich “Neue Mitte” in Bad Vilbel